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Museen

Auf die ewige Frage "Was machen wir heute?" gibt es endlich eine Antwort. Wir gehen ins Museum. Museen müssen nicht immer langweilig sein. Ihr werden staunen, was es da alles zu entdecken und zu tun gibt.

Ihr habt auch noch einen ganz speziellen Tipp, der hier veröffentlicht werden muß? Die Redaktion freut sich auf Post.

  

Freilichtmuseen    Museen

Freilichtmuseen



Dinosaurier - Freilichtmuseum Münchehagen
Alte Zollstr. 5
31547 Rehburg - Loccum, OT Münchehagen
Telefon: 0 50 37 - 20 73
Fax: 0 50 37 - 57 39

Anfang Februar - Ende November tgl. 9.00 Uhr - 19.00 Uhr, ab Ende Oktober bis 16.00Uhr geöffnet
Anfahrt: direkt an der B 441 Richtung Loccum/Stolzenau

Hier ist man immer auf den Spuren der Dinosaurier - im wahrsten Sinne des Wortes, denn hier könnt ihr über 250 Original-Fährten von 2 verschiedenen Dinosaurierarten, die hier vor 130 Millionen Jahren lebten, bestaunen. Ein ca. 2,5 km langer, wirklich informativer Dinosaurier-Lehrpfad mit ca 120 lebensgroßen Dino-Rekonstruktionen zeigt die Entwicklung der Riesenechsen bis zu ihrem Untergang. Kinder können sich als Dino-Forscher betätigen, indem sie ein 25 m langes Dinoskelett ausgraben. Einen Dino aus Ton zu gestalten, ein Riesen-Dino-Puzzle legen oder nach fossilen Schätzen suchen sind nur ein paar der Mitmachaktionen.



Deutsches Erdölmuseum Wietze
Schwarzer Weg 7-9
29323 Wietze
Telefon: 0 51 46 - 9 23 40

Juni & August Di. - Fr. 10 - 18 Uhr, April, Mai & September, Oktober Di. - Fr. 10 - 12 Uhr und 14 - 17 Uhr,
Sa., So., und feiertags 10 - 17 Uhr, von November - März geschlossen.

Anfahrt: A 7 Abfahrt Schwamstedt, B 214 Richtung Celle oder Abfahrt Mellendorf, Landstraße über Fuhrberg und Wieckenberg nach Wietze

Die weltweit erste Erdölbohrung hat 1858 hier stattgefunden. 1963 wurde die Ölförderung wegen des billigen Ölimports der Konkurrenz eingestellt. Ein Teil der Förderanlagen blieb bei der Einstellung der Prokuktion stehen und bildet heute das Zentrum des Museums. Bei einem Rundgang bekommt man noch funktionsfähige Tiefpumpen, die älteste Pump- und Förderanlage aus der Zeit um die Jahrhundertwende, eine Anlage, die Öl von Wasser trennte und viele andere interessante Dinge zu sehen. Führungen finden auf Anfrage statt und erkunden das Gelände in ca 1,5 Stunden. Wer noch mehr wissen möchte, der kann auf einem der 4 bzw6 km langen Wanderwege die Umgebung auf "eigene Faust" erkunden. Die Wegbeschreibung mit Abbildungen und Erläuterungen ist für 3,- DM an der Museumskasse erhältlich.



Internationales Wind- und Wassermühlen-Museum
Bromer Str. 2
38518 Gifhorn
Telefon: 0 53 71 - 5 54 66

15. März - bis 31. Oktober tgl. 10 - 18 Uhr, an Feiertagen sowie bei schlechtem oder winterlichem Wetter geschlossen.01. November - 21. Dezember Sa. & So. 10 - 16 Uhr, ab 22. Dezember geschlossen.
Anfahrt: A 37 Richtung Burgdorf, dann B 188 bis Gifhorn. liegt am Kreuzungspunkt der B 188 und der B 4

Das Mühlenmuseum liegt auf einem landschaftlich sehr schön gelegenen und weitläufigen Gelände. Damit wird verdeutlicht wie sich der Mensch den Wind überall auf der Welt zu Nutze gemacht hat. Neben 9 sehr unterschiedlichen Originalmühlen und einigen originalgroß nachgebauten Mühlen aus Griechenland, Holland, der Ukraine, Ungarn, Tirol und natürlich Deutschland, kann man ca 40 verschieden Wind- und Wassermühlenmodelle bewundern. Die Originalmühlen können von den Kinder "erobert" werden



Museen



Niedersächsisches Landesmuseum Hannover
Willy-Brandt-Allee 5
30169 Hannover - Kirchrode
Telefon: 0511 - 98 07-6 00

Di. - So. 10 - 17 Uhr, Do. bis 19 Uhr

Das Niedersächsische Landesmuseum besteht aus 4 Teilen, der Landesgalerie, Naturkunde, Urgeschichte und Völkerkunde sowie einem Kindermuseum. In der Landesgalerie sind rund 800 Gemälde ausgestellt die in einem Zeitraum von 900 Jahren entstanden. Durch diese Gemälde geht man zurück in vergangene Zeiten, die mit ihnen lebendig zu werden scheinen. Die Angebote im Naturkunde-Teil vermitteln in interessanter und spielerischer Form Kenntnisse über die heimische tierwelt, über unsere Umwelt, das leben der Menschen un Tiere in der Urzeit und über Gesteine und Fossilien. Eine bewährte Mitmachaktion ist die Fossiliensuche in den versteinerten Meeresschichten bei Hannover. Außerdem kann man hier Fische, Schlangen, Echsen und Insekten beobachten und kennenlernen. Im Teil der Naturgeschichte finden wir Kostbares und Alltägliches, Kurioses und Bedrohendes, Aufregendes und Erstaunliches aus längst vergangener Zeit. Geräte zum Ausprobieren machen den Besuch zu einem echten Ereignis. Man kann hier auch Kindergeburtstage feiern. Der Völkerkundeteil bietet Kindern eine spannende Reise in andere Welten. Es geht hier z.B. nach Nord- und Südamerika, in die Inselwelt Ozeaniens oder nach Afrika. Es gibt ausgestellte Häuser mit Gebrauchsgegenständen, Musikinstrumenten und vielem mehr was zum Ausprobieren anregt. Dies macht einen Besuch auch besonders für kleine Kinder, Sehbhinderte, Blinde und geistig Behinderte sehr interessant Zum Weiterbasteln und -spielen für zu Hause gibt es "ethnologische Arbeitsbögen", mit denen man z.B. eine Klapperrassel aus Java (Angklung) oder ein afrikanisches Fingerklavier (Sanza) nachbauen kann Auf Wunsch vieler Kinder wird das Kindermuseum vergrößert. Die Abteilung "Abenteuer Mensch" ist vom Natur- und Urgeschichte-Teil geplant.



Sprengel Museum - Kinderforum
Kurt-Schwitters-Platz
30169 Hannover
Telefon: 0511 - 1 68 - 4 38 75

Di. 10 - 22 Uhr, Mi. - So. 10 - 18 Uhr
Eintritt frei

Das Kinderforum des Sprengel Museums ist eine offene Einrichtung der Museumspädagogik. Immer Samstags 14 - 18 Uhr sowie Sonntags 10 - 13 und 14 - 18 Uhr will es Kinder dazu bewegen mitzumachen beim Malen, Klecksen, Kleben, Kritzeln, Drucken... Alles was dafür benötigt wird finden sie im Obergeschoss des Kinderforums. Es finden Aktionen wie "Ein Zirkus aus Draht"; "Gedruckt wie Geschrieben"; "Mobiles Universum" usw statt.



Kestner Museum
Trammplatz 3
30159 Hannover
Telefon: 0511 - 16 84 21 20

Di., Do., Fr., So. 11 - 18 Uhr, Mi. 11 - 20 Uhr

Das Kestner-Museum bietet mit seinen verschiedenen Abteilungen vom Alten Ägypten über die griechische und römische Antike und das Mittelalter bis hin zur Neuzeit und Moderne eine Fülle von interessanten Möglichkeiten. Für Schulklassen aller Altergruppen finden Museumsgespräche in der ständigen Sammlung und in Sonderausstellungen statt, die durch ein handlungsorientiertes Praxisprogramm ergänzt werden können. Für Kinder und Jugendliche werden 14-tägig am Donnerstag Nachmittag Aktionen und Kinderführungen angeboten.



Feuerwehr Museum
Feuerwehrstr. 1 (Feuerwache)
30169 Hannover
Telefon: 0511 - 912 - 1281

Jeden 2. Sonntag im Monat 9.30 Uhr - 12.00 Uhr, außer Juni, Juli und August
Eintritt frei

Die Geschichte der hannoverschen Feuerwehr von 1880 bis 1980 wird in diesem interessanten kleinen Museum anhand von Dokumenten und Fotos sowie durch Helme, Mützen, Uniformen, Feuerlöscher, Atemschutzgeräte und kuriose Pumpen, wie eine mit Pferden zu bespannende Handdruckspritze von 1892, durch Fahrzeugmodelle und eine Einsatzleitzentrale von 1920 sehr gut dargestellt.



Luftfahrt-Museum Hannover-Laatzen
Ulmer Str. 2
30880 Laatzen
Telefon: 0511 - 8 79 17

Di. - So. 10 - 17 Uhr

200 Jahre der Luftfahrtgeschichte im Wandel der Zeit werden hier sehr anschaulich vermittelt. Es gibt hier unter anderem 30 historische Luffahrzeuge, wie z.B. einen Gleiter von Lilienthal, Ein -und Doppeldecker, der originalgetreue Nachbau einer Junkers F-13 (Passagierflugzeug von 1919), britische Spitfire und viele andere. Es gibt noch eine große Sammlung von Motoren, das meiste hier ist zu wertvoll um angefasst zu werden. Der absolute Mittelpunkt für viele Kinder ist aber der ausgemusterte Hubschrauber "Alouette", denn hier dürfen die Kinder anfassen, klettern und ausprobieren.



Heimatmuseum Wennigsen
Mühlenstr. 6
30974 Wennigsen
Telefon: 0 51 03 - 77 13

Ostern - Oktober So. 10 - 12.30 Uhr
Eintritt frei

Im Gebäude einer ehemaligen Wassermühle gibt es ein eingerichtetes Museum zum Anfassen. Ihr findet hier eine "gute Stube" mit Sofa zum Probesitzen und echtem Grammophon, ein Schlafzimmer mit Toilettensitz und ein 70 Jahre altes Klassenzimmer mit Original Rohrstock. Außerdem können alte Böttcher- und Tischlerwerkstätten besichtigt werden sowie Werkzeuge und Produkte von Schlossern, Nagelschmieden, Maurern, Stellmachern, Steinhauern, Schuhmachern und Schneidern. Bei Führungen dürfen die Geräte und Anlagen auch in Betrieb gestzt werden.



Schokoladenmuseum
Wilhelm-Rausch-str. 4
31228 Peine-Stederdorf
Telefon: 0 51 71 - 99 01 20

Mo. - Fr. 10 - 17 Uhr, Sa. 10 - 16 Uhr, So. 12 - 17 Uhr

Hier dreht sich alles um Schokolade. Man erfährt einiges von der Ernte der Kakaobohnen über die Anfänge der Schokoladenherstellung bis hin zur modernen Serienherstellung. Ihr könnt u.a. reichverzierte Pralinenschachteln alte Schokoautomaten, Grageekessel und einen Schokovulkan sehen, und erfahrt, dass die Kakaobohne bei den Azteken noch als Zahlungsmittel galt. Das Museum ist Teil des "Schoko-Landes", in dem es noch eine gläserne Schokoladenfabrik gibt (man kann hier sehen wie die Schokolade hergestellt wird). Ein Schokokino, in dem man auf der Leinwand alles über den Kakaoanbau bis zur Schokoladenherstellung erfährt. ein Schokocafé, in dem es Trinkschokolade, Eis, Schokolade usw gibt. den Schoko-Laden, in dem es das ganze Sortiment der Firma Rausch zu kaufen gibt. Für Kindergruppen wird nach Anmeldung eine SchokoLandRalley angeboten, auch die Herstellung von SchokoLollies ist möglich.



Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum
Am Kurpark 3
32545 Bad Oeynhausen
Telefon: 0 57 31 - 2 24 28

Di. - So. 10 - 12 Uhr und 14 - 17 Uhr

Die Sammlungen in diesem Museum umfassen Märchenobjekte und -literatur. Das Museum stellt die Vielfalt der Märchenbilder und Illustrationen dar. Märchenbilder für Kinder kann man hier genauso bewundern wie Märchenbilderbögen aus dem 19. Jahrhundert. Außerdem gibt es hochwertige Porzellanfiguren zu bestaunen.

   

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